Radtouren liegen wieder voll im Trend – Teil 3

Lesedauer 5 Minuten

In der Gruppe Touren fahren, macht doppelt Spaß! 

Auch wenn Radfahren kein klassischer Mannschaftssport ist, in der Gruppe macht es trotzdem deutlich mehr Spaß. Zum einen lernt man neue Leute im gleichen Alter kennen, zum anderen hilft Sport in der Gruppe auch bei der Überwindung des eigenen inneren Schweinehunds. 

Denn wenn gute Kumpel vor der Tür stehen und einen zu einer Tour abholen, dann gehen vielen von uns schon mal sehr schnell die Argumente aus, warum heute eine Tour nicht möglich ist. Dazu kommt, dass viele alte Radhasen tolle Tourideen vor der eigenen Haustür haben. Man lernt also die eigene Umgebung ein zweites Mal neu kennen. 

Aber auch Solofahrer können sich selbst motivieren. Die Freizeitindustrie hat hierzu eine Menge technischer Gimmicks entwickelt, mit der jede Aktivität aufgenommen werden kann. Und an dieser Stelle sind wir Männer alle gleich – wenn wir ein elektronisches Spielzeug in Händen halten, werden wir wieder zu Kindern. 

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Fahrradnavigationssystem handelt oder um eine auf dem Handy installierte App. In erster Linie geht es darum, die Aktivität aufzuzeichnen. Und wenn etwas dokumentiert ist, dann motiviert das viele von uns bereits das nächste Mal eine noch größere Tour zu fahren. 

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Das richtige Bike finden 

Schwarzes Touren Hardtail

Um es kurz zu machen – Carbon oder Alu ist am Ende eine Frage des Preises und des Designs. Die Gewichtsersparnis ist eher marginal und für den Freizeitsportler kaum spürbar. Der Vorteil von Carbon liegt schlicht und ergreifend in einem ansprechenderen Design. Im Folgenden sollen aber noch kurz ein paar konkrete Tipps für gute Trekking-Bikes gegeben werden. 

An erster Stelle ist in diesem Zusammenhang das Morrison T 3.0 zu nennen. Mit einem sehr günstigen Kaufpreis bietet das Rad ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Seinem Charakter nach ist das Rad sowohl für längere Ausflüge wie auch sportlicheres Fahren geeignet. Mit 17 kg Gewicht ist das Rad allerdings deutlich schwerer als die Konkurrenz. 

Auf Platz 2 steht das Kalkhoff Endeavor 30. Das Rad bietet eine 30-Gang-Schaltung kombiniert mit einer ausgezeichneten Bremsanlage. Gerade für Fahrer, die längere Touren mit Gepäck planen ein wichtiges Kriterium, bei der das Bike niemanden im Stich lässt. Allerdings ist auch das Kalkhoff mit 16,3 kg nicht unbedingt ein Leichtgewicht bietet aber trotzdem ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis. 

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Witz 2

Cross Bike Street von Bulls

Für den Einstieg empfiehlt sich das Cross Bike Street von Bulls. Das Rad hat vorne und hinten Scheibenbremsen und eine Federgabel von Suntours. Das Schaltwerk und der Schalthebel bestehen aus einer Shimano Altus-Gruppe. Der Umwerfer und die Kurbel aus einer Shimano Tourney-Gruppe. Mit 24 Gängen ist man mit dem Rad auch für stärkere Anstiege gewappnet. Das Rad besitzt allerdings serienmäßig noch keinen Gepäckträger, der aber problemlos nachgerüstet werden kann. Das Rad ist eine sehr günstige Einsteigerlösung für alle, die sich mal etwas mehr bewegen möchten, hierfür aber kein Vermögen ausgeben wollen.

Revelator Alto Pro von KTM

Für den ambitionierten Bestager kommt irgendwann die Frage nach einem Rennrad. Gute Einsteigermodelle wie das KTM Revelator Alto Pro sind dabei schon für unter 2.000 Euro zu bekommen. Als Schaltgruppe wurde die Einsteigerlösung von Shimano gewählt. Sowohl Bremsen, Schaltung, Kassette wie auch der Umwerfer bestehen aus der Shimano 105-Serie. Mit 22-Gängen gibt es ausreichend genug Varianten um sowohl bei bergigen Anfahrten wie bei schnellen Fahrten im Gelände die richtige Übersetzung zu finden. Bei dem KTM Relevator Alto Pro besteht der Rahmen in erster Linie aus Aluminium. Lediglich die Gabel ist in Teilen aus Carbon.

REVELATOR LISSE PRESTIGE von KTM

Auch für Fahrräder gilt, was für Autos schon lange bekannt ist. Nach oben gibt es keine Limits. Wer es also mal richtig krachen lassen will, der findet mit dem REVELATOR LISSE PRESTIGE von KTM die richtige Antwort für den ambitionierten Bestager. Das Rad besitzt aerodynamische Carbon-Felgen von Swiss. Die etwas höheren Feld sorgen für eine verbesserte Aerodynamik und natürlich eine höhere Geschwindigkeit. Es versteht sich von selbst, dass ein Rad in der Preisklasse oberhalb von 7.000 Euro auch beim Schaltwerk mit dem Non-Plus-Ultra von Shimano ausgestattet ist. In diesem Fall ist das die Shimano Dura Ace Di2, die elektrisch schaltet und damit jeden Gang in Sekundenbruchteilen einstellt. Damit gehört Kettenschleifen wegen einer unsauber eingestellten Schaltung der Vergangenheit an. Fast schon eine Selbstverständlichkeit bei einem Rad in dieser Preisklasse ist ein Rahmen aus Carbon.

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Sharptail 2 Disc 29 von Bulls

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Fürs Gelände gibt es bei radonline auch jede Menge Auswahl. Mit dem Sharptail 2 Disc 29 von Bulls ist man als Einsteiger auf der sicheren Seite. Das Rad bietet für günstiges Geld alles, was für den Spaß im Gelände notwendig ist. Mit 24 Gängen ist für jede Steigung die richtige Übersetzung vorhanden. Und Schlaglöcher im Gelände bügelt die Suntour-Gabel problemlos weg. Als Schaltwerk steht eine Shimano Altus zur Verfügung und auch die Bauteile wie Schalthebel, Umwerfer und Cassette stammen aus dem Hause Shimano.

PROWLER GLORY von KTM

Die Krönung für das Gelände ist ein Fully oder auch Full-Supension. Der Unterschied zum klassischen Moutainbike ist die Federung des Vorder- und Rückrads. Damit sind auch Fahrten im Gelände und auf schmalen Trails, sowie harte Sprünge kein Problem. Ein Hingucker ist dabei das PROWLER GLORY von KTM. Das Carbon-Rad besitzt eine Shimano-Deore XT Schaltung mit 12 Gängen. Was auf den ersten Blick wenig erscheint, eröffnet sich dann aber in den massiven Abstufungen der Kettenritzel. Diese erlauben auch die Fahrt in einer massiven Untersetzung, so dass auch steile Anstiege problemlos gemeistert werden. Die aufwändigere Verarbeitung hat bei einem Fully auch ihren Preis dafür ist allerdings der Funfactor inklusive.

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