Radtouren liegen wieder voll im Trend – Teil 2

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Früher war es das Hollandrad – und heute? 

Radfahren ist ein Trendsport geworden. Und während vor wenigen Jahren die Linien scharf zwischen Renn- und Tourenrad gezogen wurden, gibt es mittlerweile für fast alle Alltagssituationen das richtige Rad. Trekkingräder bspw. sind so ausgerüstet, dass man mit ihnen bequem Touren fahren kann und dabei auch mal einen Wald- oder Schotterweg nutzt. Dieses Rad stellt den Allrounder dar. 

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Wer häufiger eine Tour ins Gelände fahren will, der sollte sich ein Mountain-Bike zulegen. Durch eine niedrigere Sitzposition und breitere Bereifung ist das Mountain-Bike im Gelände deutlich einfacher zu beherrschen und verhindert durch seine Federung unangenehme Stöße. Bei Mountain-Bikes gibt es mittlerweile auch Modelle, die eine Federung beider Räder ermöglichen. 

Der Klassiker für alle, die etwas schneller unterwegs sind, ist das Rennrad. Mit seiner schmalen Bereifung und der gebückten Sitzposition ist der Fahrer deutlich aerodynamischer unterwegs und kann bei gleichem Kraftaufwand eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit über seine Tour hinweg erzielen. 

Spannend für diejenigen, die Geschwindigkeit und Gelände gleichermaßen interessant finden, sind die sogenannten Cyclocrosser. Diese Räder erinnern auf den ersten Blick an ein Rennrad. Diese Erscheinung wird primär durch die Rahmengeometrie erreicht, die Bremsanlage, die Reifen und die Schaltung sind aber ganz klar auf die Anforderungen im Gelände ausgelegt.

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Ein paar Voraussetzungen, wenn man mit dem Rad auf Tour ist 

Manche fahren auf ihrer Tour lieber oben ohne – aber das hat nichts mit Freikörperkultur zu tun. Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, die aber von vielen Radfahrern jenseits der 50 sträflich vernachlässigt wird. Gemeint ist die Sache mit dem Helm. Ja, er sieht bisweilen seltsam aus, stört beim Einkaufen und eine optische Zierde ist er auch nicht.

Aber mal ganz ehrlich – wir wollen doch keinen Schönheitswettbewerb gewinnen, sondern uns selber schützen. Darüber hinaus sollte niemand vergessen, dass jeder mit dem Fahrrad bequem schneller als 20 km/h fahren kann und man gleichzeitig in ca. 1,50 Höhe über der Straße sitzt. 

Ein Zwangsabstieg aus dieser Höhe mit entsprechender Geschwindigkeit kann ernsthafte Verletzungen nach sich ziehen. Und genau das hilft ein guter Helm zu verhindern. Dieser sollte nicht im Internet wahllos bestellt werden, sondern im Fachhandel mit entsprechend fachkundiger Beratung ausgesucht werden. 

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Bei der Radkleidung kommt es zunächst auf die richtige Hose an. Die Nähte an der Hose sollten möglichst flach gearbeitet und das in die Hose eingearbeitete Sitzpolster anatomisch geformt sein. In Verbindung mit dem Sattel, der eher etwas härter sein darf, sollte die Hose dann entsprechend stärker gepolstert sein. Welches am Ende die ideale Hose ist, dass kann nur eine Anprobe sicherstellen. 

Für die kühleren Tage sollte Kleidung gewählt werden, die Feuchtigkeit nach außen transportiert und gleichzeitig eine gute Belüftung erlaubt. Um nicht zu warm angezogen zu sein, hilft bei kühlerem Wind eine Windweste. Diese schützt die Brustregion, gleichzeitig sind aber die Arme nicht durch eine weitere Lage Kleidung zusätzlich isoliert. Übrigen, eine Radjacke sollte hinter immer etwas länger sein, damit auch bei gebückter Fahrradhaltung die Nieren weiterhin geschützt sind. 

Wir alle sind in der Regel auch Autofahrer und sollten daher wissen, wie schlecht gerade in der Dämmerung Radfahrer zu erkennen sind. Wenn wir uns aber auf das Rad geschwungen haben, scheint für viele von uns diese Erkenntnis schlagartig verschwunden zu sein. Dabei ist es ganz einfach, sich sichtbar zu kleiden. Es reichen schon einige Reflektoren auf der Kleidung und auf dem Helm, um für andere Verkehrsteilnehmer bestens erkennbar zu sein. 

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