Radtouren liegen wieder voll im Trend – Teil 1

Lesedauer 3 Minuten

In der Gruppe auf Tour

In den letzten Jahren ist der Absatz an Drahteseln immer weiter gestiegen. Insbesondere die Gruppe der Best-Ager über 50 gilt mittlerweile als eine der wichtigsten Zielgruppen für hochwertige Fahrräder und Zubehör. Es scheint so, dass die Gruppe der Ü50 für sich eine neue Sportart entdeckt hat. 

Die Gründe sind aber deutlich differenzierter. Natürlich ist das raus in die Natur eine der wichtigsten Motivationen für den Fahrradboom. Aber viele Männer jenseits der 50 sehen im Radfahren auch die Möglichkeit das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Sprich der Weg zur Arbeit oder zum Einkauf wird mit dem Rad erledigt, was die Umwelt schont und der eigenen Gesundheit gleichzeitig hilft. 

Aber auch die finanziellen Freiheiten geben uns Männern die Chance endlich mal in ein richtiges Rad zu investieren. Während früher vielleicht noch ein Tourenrad reichte, gibt es aktuell für die unterschiedlichsten sportlichen Aktivitäten die passenden Räder. Und wer noch etwas Unterstützung möchte, der findet ebenfalls passende E-Bikes fürs Gelände, die Tour und mittlerweile auch als Rennrad. 

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Witz 2

Radfahren – der ideale Sport für Einsteiger und jedes Alter 

Wer kennt das nicht? Noch in jungen Jahren waren wir sportlich aktiv, konnten problemlos ein paar Kilometer aus dem Stand laufen und fühlten uns immer noch gut. Dann wurde es etwas ruhiger um uns, Sport war nicht mehr so wichtig, stattdessen nahm die Arbeit und auch die Familie einen großen und wichtigen Raum in unserem Leben ein. Die beginnenden 50er sind aber für viele von uns ein Weckruf. 

Denn unser Körper verändert sich langsam, aber doch spürbar. Verantwortlich für die Veränderungen ist der abnehmende Testosteronspiegel, der mittelfristig zu einem Abbau der Muskelmasse führt. Und gemeinerweise verschwindet die Muskulatur nicht nur, sondern wird in Fettgewebe umgewandelt. Keine guten Aussichten, gegen die wir aber problemlos etwas unternehmen können. 

Und genau an dieser Stelle kommt das Radfahren ins Spiel. Studien haben gezeigt, dass bereits 10 Minuten auf dem Rad die Durchblutung verbessern und 20 Minuten regelmäßiges Radfahren das Immunsystem stärken hilft. Bekanntlich ist Radfahren eine Outdoor-Sportart und weil wir an der frischen Luft sind, kommt unsere Haut früher und länger mit Sonnenlicht in Kontakt. 

Das sorgt für eine bessere Produktion des Vitamin D, welches durch den Körper mithilfe von Sonnenlicht selbst produziert werden kann. Und Vitamin D ist eine wahre Wunderwaffe. Neben einem besseren Schlaf fördert es auch den Erhalt und Aufbau von Muskelmasse, reduziert Entzündungen im Körper und hilft bei der Stressbewältigung. Wir bekommen also ganz nebenbei auf der Radtour eine gehörige Portion Nebeneffekte – kostenlos. 

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Aber ein ganz wichtiger Faktor für das Radfahren ist bisher noch nicht zur Sprache gekommen – es ist die für jeden Fitnesslevel dosierte sportliche Dosis. Egal ob Einsteiger, fortgeschrittener Tourenfahrer oder austrainierter Bestager, für alle bietet das Rad die richtige Menge an Sport und Länge an Touren. 

Gegenüber dem Joggen, bei dem wir unser ganzes Körpergewicht bewegen müssen, bietet das Radfahren einen besonderen Vorteil. Wir können uns bewegen, ohne unsere Gelenke insgesamt besonders zu belasten. Fahrradfahren ist somit Gelenkschonend. 

Insbesondere diejenigen, die mit Gelenkschmerzen, Arthrose oder rheumatischen Erkrankungen zu kämpfen habe, finden auf dem Rad die ideale Kombination. Wir treiben Sport und werden durch die großen oder kleinen Zipperlein nicht allzu sehr gequält. 

Radfahren ist dabei ab jedem Alter möglich. Und auch die gefahrene Distanz steht im Hintergrund. Das Besondere am Radfahren ist die Möglichkeit die eigene Umgebung zu entdecken und sich selbst etwas Gutes zu tun. Wer nur 20 Kilometer in gemütlichem Tempo auf seiner Tour unterwegs ist oder die steilsten Berge hoch tritt – beide Sportler schenken ihren Körpern Aufmerksamkeit, die dieser mit Gesundheit quittiert. Und wie bereits mehrfach erwähnt, Radfahren ist ein Sport für jedes Alter und es ist nie zu spät sich wieder auf das Rad zu setzen. 

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Weiterlesen – Teil 2Früher war es das Hollandrad – und heute?

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