Wechseljahre bei Männern über 60 – Teil 2

Lesedauer 3 Minuten

Wie zeigt sich das Älterwerden beim Mann?

Auch wenn es jetzt hart klingt, liebe Männer! Aber auch ihr werdet älter und es lässt sich auch nicht leugnen. Die ersten Anzeichen kommen schleichend daher und viele von uns hat es schon in jungen Jahren erwischt. Gemeint ist der Haarausfall! Und wer kennt nicht den Kalauer, der besagt, dass im Alter die Haare aufhören zu wachsen, wo man es nicht will und plötzlich Haare ungehemmt an den Stellen wachsen, wo man es eben auch nicht will. Und auch wenn es scherzhaft gemeint ist, tatsächlich wachsen in älteren Jahren Haare an und in den Ohren, sowie in den Nasenflügeln deutlich schneller und stärker. Es gibt auch Männer, die plötzlich über starken Haarwuchs auf dem Rücken klagen. Aber das sind natürlich nicht die Hauptsymptome und am Ende ist Haarwuchs nur pure Kosmetik. Im Folgenden werden aber eine Reihe weiterer Symptome beschrieben, die uns Männern mehr oder weniger ärgern.

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Die Wechseljahre-Mann kündigen sich an

Ähnlich wie bei Frauen, beginnt auch der Körper des Mannes mit einer hormonellen Umstellung. Diese trifft den einen mehr, den anderen weniger, den einen früher, den anderen später. Es gibt nicht das Alter und die 100-prozentigen Symptome. Fangen wir hier an erster Stelle mit der Prostatavergrößerung an. Der Prozess ist so schleichend, dass ihn viele nicht wirklich bemerken. Bei der Prostatavergrößerung handelt es sich aber in den allerwenigsten Fällen um etwas Besorgniserregendes. Vielmehr trifft es die Mehrheit der Männer über 50. Symptome für die Vergrößerung sind ein häufiger Harndrang. Dieser entsteht durch das Wachstum der Prostata, die dann am Ende auf die Blase drückt. In der Mehrzahl der Fälle ist das nur nervig, aber kein Grund direkt eine Behandlung zu beginnen. Allerdings sollten Männer ab 50 regelmäßige Gesundheitschecks durchführen und eine mögliche Prostatavergrößerung dabei untersuchen lassen.

Ein weiteres Indiz für das Älterwerden ist der erste Bauchansatz. Der Körper baut jetzt Muskelmasse ab und das Verhältnis zwischen Fett und Muskelmasse wird schlechter. Aber diesen Symptomen muss man sich nicht ergeben. Wer regelmäßig Sport treibt, der wird feststellen, dass sein Körper weiterhin fit bleibt und sich lange an einem gesunden Körper erfreuen.

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Die Wechseljahre-Mann und die Sexualität

Ein heikles Thema – insbesondere für den Mann. Denn unsere Gesellschaft verbindet Männlichkeit mit ständiger Potenz. Und kaum jemand wird auf einer Party offen zugeben wollen, dass die Potenz in den letzten Jahren zurückgegangen ist. Wären allerdings alle ehrlich, dann wüsste sich Mann ab 55 in allerbester Gesellschaft aller seiner Freunde und Bekannten. Tatsächlich kann das erste Anzeichen einer schwindenden Potenz eine Erektionsstörung sein. Die Hintergründe können in einem gesunkenen Testosteron-Spiegel liegen. Gleichzeitig steigt im Alter der Anstieg eines Hormons, welches Testosteron binden kann. Ein doppelter Effekt. Häufig geht eine Erektionsstörung auch mit einer nachlassenden Lust einher. Der Fachmann spricht von der Libido, der Mann sagt, ich habe Kopfschmerzen! Glücklicherweise gibt es mittlerweile Medikamente, die gegen Erektionsstörungen helfen und den Druck auf die Psyche nehmen. Ein weiteres nicht zu vernachlässigendes Symptom ist eine nachlassende Hautspannkraft. Die Haut wirkt faltig und dünner.

Ein letztes, ebenfalls besonders sensibles Symptom ist die mögliche Veränderung der Psyche. Diese kann einerseits aus dem veränderten Hormonspiegel herrühren. Auf der anderen Seite kann die Veränderung auch durch einen sich selbst verstärkenden Effekt verändert werden. Wenn Mann bspw. Veränderungen in der Potenz feststellt und sich dabei erheblich unter Druck setzt, können hier unbewusste Mechaniken in Gang gesetzt werden. Stellt er jetzt noch fest, dass seine gesamte körperliche Leistungsfähigkeit (natürlicherweise) abnimmt, erzeugt dies Stress, der sich dann von selbst verstärken kann. Auf diesem Weg entsteht eine Abwärtsspirale.

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Die gute Nachricht – Mann kann etwas dagegen unternehmen!

Wie bereit weiter oben beschrieben – für viele Symptome gibt es eine Behandlungsmöglichkeit. Dazu kommt, dass nicht jeder Mann im Laufe des Älterwerdens in gleichem Umfang in die Wechseljahre kommt. Ein guter Weg ist zunächst das Annehmen des eigenen Alters. Ist dieser Schritt getan, dann sollte in einem zweiten Schritt Gelassenheit Einzug halten. Und Probleme mit der Sexualität und der Potenz lassen sich bei Bedarf mit Medikamenten beheben. Allerdings sollten diese nie im Internet bestellt werden. Hier ist der Besuch des Hausarztes zu empfehlen, der bei Bedarf ein entsprechendes Medikament verschreiben kann.

Weiterlesen – Teil 3 – 6 Tipps für den glücklichen Mann über 60zig

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