So starten Sie auch mit über 50 beim Laufen optimal durch

Lesedauer 3 Minuten

Bringen Sie Ihr Herz-Kreislaufsystem wieder in Schwung – Laufen ab 50+ – Teil 1 

Für viele von uns ist der 50. Geburtstag ein Datum, das Fragen aufwirft. Nicht selten geht es darum, ob der Lebensstil und die Arbeit das ist, was man auch in Zukunft machen möchte. Viele von uns erkennen für sich persönlich, dass der Job häufig wichtiger war und der Stress für das ein oder andere Pfund zu viel auf den Rippen seine Mitschuld trägt. Die gute Nachricht lautet, dass die Zeit der Reflexion auch mit den Wechseljahren des Mannes zu tun hat.

Während aber noch die Generation unserer Väter das Ruder mit 50 nur sehr mühsam umreißen konnten, stehen Männer Ü 50 heute noch so richtig im Saft. Es stellt also keine große Überraschung dar, dass viele Männer jenseits dieser magischen Zahl noch einmal so richtig aufdrehen wollen. Das ideale Mittel um die müden Knochen wieder zu mobilisieren stellt dabei Laufen als Sport dar.

Laufen erfüllt unter unterschiedlichen Gesichtspunkten eine wichtige Funktion. Zum einen ist da die Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Damit verbunden ist eine Stärkung des Kreislaufs. Das Herz schlägt effizienter und es wird Herz-Kreislauferkrankungen vorgebeugt. Das überraschende ist, dass bereits wenige Minuten sportliche Aktivität am Tag, bereits nach wenigen Wochen zu einer Verbesserung des Herz-Kreislaufsystems führen.

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Die Muskulatur als wichtiger Fettverbrenner

Ein weiterer wichtiger Aspekt einer sportlichen Aktivität ist eine Veränderung der Muskulatur. Zum einen wird damit eine weitere Leistungssteigerung möglich, zum anderen sind Muskel auch ideale Unterstützer, wenn es um den Fettabbau geht. Denn Muskelzellen sind wahre Fettfresser.

Wer also Sport auch mit dem Zweck der Gewichtsabnahme betreibt, der wird mittelfristig durch seinen Körper belohnt. Ein dritter Aspekt von regelmäßiger sportlicher Betätigung ist die Auswirkung auf die menschliche Psyche. Wer regelmäßig Sport macht, dem geht es einfach besser. Insbesondere Ausdauersport sorgt für eine Ausschüttung von Glückshormonen. Wir fühlen uns also gut!

Viele Ausdauersportler berichten darüber hinaus auch, dass sie beim Sport abschalten können. Begriffe wie Runners-High oder Tunnelblick werden dabei genannt. Damit ist nichts anderes als die Fokussierung auf eine Sache gemeint in deren Folge andere Faktoren vollständig ausgeblendet werden. Tatsächlich berichten Ausdauersportler häufig, dass sie keine Erinnerung an ganze Zeiträume innerhalb der sportlichen Aktivität mehr haben.

Sie waren also vollständig auf das eine fokussiert und private oder berufliche Probleme sind in den Hintergrund getreten. Nach solch einer sportlichen Aktivität können viele mit klarem Kopf und klaren Gedanken wieder neu starten. 

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Wie geht Laufen ab 50+ richtig?

Wie aber sieht die ideale sportliche Aktivität für Männer über 50 aus? Dazu sollten an dieser Stelle noch ein paar Grundlagen erwähnt werden. Mit zunehmendem Alter verlieren wir unsere Schnellkraft, d.h. die Möglichkeit bei einem maximalen körperlichen Reiz diesen in möglichst kurzer Zeit zu absolvieren. Wer also früher einen 400 Meter Lauf unter einer Minute geschafft hat, der wird diese Leistung selbst bei intensivem Training jenseits der 50 nur noch äußerst schwer abrufen können.

Anders sieht es bei der Fähigkeit zum Ausdauersport aus. Hier ist unser Körper viel leistungswilliger als wir das bei der Schnellkraft kennen. Wir sind nicht nur in der Lage eher an unsere sportlichen Erfolge anzuknüpfen, vielmehr können auch ungeübte Sportler mit Ausdauersport jenseits der 50 sportliche Ausdauerleistungen vollbringen und auf diese Weise die Wechseljahre-Mann in den Griff bekommen.

Sport ist also eine richtig gute Sache. Aber wie immer im Leben ist es eine Frage des Wie. Wer niemals Sport in seinem Leben gemacht hat, der wird nicht direkt einen Marathon laufen können. Und wer ein wenig Sport in der Vergangenheit gemacht hat, wird auch nicht gleich wieder die 10 KM nahe seiner vielleicht bekannten Bestmarke laufen können.

Zufällig steckt im Wort Ausdauersport auch die entscheidende Antwort auf die Frage nach dem Wie. Um ausdauernd aktiv zu sein, benötigen wir Ausdauer – oder anders formuliert – etwas Zeit um unsere Ziele zu erreichen. Und hier findet sich auch ein zweites wichtiges Element – nämlich die Frage nach dem Ziel. Wenn Sie mit Laufen starten, dann setzen Sie sich realistische Ziele.

Wer den dritten Schritt vor dem ersten macht, der läuft Gefahr schnell frustriert zu sein und sich auch noch unangenehme Gelenkschmerzen einzufangen. Besser ist es die sportliche Aktivität mit kleinen Zielen zu garnieren. Werden diese dann erreicht, steigt die weitere Motivation. Wie Sie weiter in Schwung kommen, lesen Sie im zweiten Teil zum Einstieg ins Lauftraining

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