Prostata -Wenn Mann reift – Teil 3

Lesedauer 3 Minuten

Die Probleme mit der Prostata beim Mann

Im Laufe der Jahre verändert sich beim Mann der Testosteronspiegel und das sorgt für einige Veränderungen bei uns Männern. Eine häufige Veränderung – und gleichzeitig ein besonders sensibles Thema – kann eine Erektionsstörung sein. Diese muss nicht bei Best Agern auftreten, kann aber. Und leider ist eine Erektionsstörung nicht nur gut sichtbar, sondern auch direkt spürbar. 

Davon sind viele Männer jenseits der 50 betroffen und es gibt zunächst keinen Grund in Panik zu verfallen. Die Ursachen für Erektionsstörungen können vielfältige Ursachen haben. Neben einem deutlich zu niedrigen Testosteronspiegel können aber psychische Herausforderungen eine Rolle spielen. 

Denn weil wir Männer es in der Vergangenheit gewohnt waren, immer unseren „Mann zu stehen“, fällt das mit zunehmendem Alter schwerer. Und ähnlich einer selbsterfüllenden Prophezeiung kann sich ein Problem nach der ersten Störung im Kopf manifestieren. Zum Glück gibt es aber für uns Männer ein paar Hilfen.

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Wer mit Potenzstörungen zu kämpfen hat, der sollte zunächst mit seinem Arzt sprechen. Dieser hat die Möglichkeit über einen Bluttest den Testosteronspiegel zu messen. Liegt dieser zu niedrig, dann ist eine Zugabe von Testosteron in medikamentöser Form möglich. 

Aber auch, wenn ein zu niedriger Testosteronwert ausgeschlossen werden kann, gibt es Lösungen. Hier ist die Einnahme von Potenzsteigernden Mitteln eine Alternative. Allerdings sollten diese niemals ohne ärztlichen Rat eingenommen werden, da die Mittel einige Nebenwirkungen haben.

Eine andere lästige Begleiterscheinung der Wechseljahre-Mann sind Probleme beim Wasserlassen. Diese werden hervorgerufen durch eine Vergrößerung der Prostata. Aber diese Vergrößerung darf in keinem Fall direkt mit einer ernsthaften und schlimmen Diagnose gleichgesetzt werden. 

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Vielmehr ist es ein ganz natürlicher Prozess, der in wenige Fällen gravierendere Probleme bereiten kann. Und an dieser Stelle sei direkt mit einem Mythos aufgeräumt. Denn häufig ist zu lesen, dass eine vergrößerte Prostata auf eine Krebserkrankung oder ein höheres Krebsrisiko hindeutet. Mediziner betonen allerdings, dass es diesen Zusammenhang nicht gibt. 

Trotzdem sollten Männer jenseits der 50 regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen und dabei auch eventuelle Probleme beim Wasserlassen thematisieren. Ein guter Arzt wird von sich aus aber aktiv werden und regelmäßig die Prostata abtasten und parallel dazu einen PSA-Test durchführen. 

Das Abtasten gehört mit zu den einfachen und effektivsten Untersuchungen, wobei der Arzt über den Enddarm die Prostata mit dem Finger umfährt. Klingt für denjenigen, der es noch nie gemacht hat schmerzhaft, aber wer die Untersuchung einmal erlebt hat weiß, dass es ein schmerzloses Unterfangen ist. 

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Daneben sollte der Arzt noch den PSA-Wert ermitteln. Ist dieser erhöht, kann das auf eine Veränderung der Prostata hindeuten. Allerdings bedeutet ein hoher PSA-Wert noch lange keine lebensbedrohliche Diagnose. Vielmehr handelt es sich um einen Indikator, der bei Abweichungen noch einmal genauer hinterfragt werden muss. 

Viel wichtiger als die einmalige Messung des Wertes ist daher der langfristige Verlauf. Und dieser Verlauf kann nur ermittelt werden, wenn wir Best Ager regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen auch in Anspruch nehmen. Damit können alle in den Wechseljahr-Mann möglichen Veränderungen mit dem Arzt in Ruhe besprochen werden. Und sollte sich eine signifikante Änderung ergeben kann der Arzt schnell reagieren.

Probleme beim Wasserlassen müssen dabei auch nicht zwangsweise medikamentös behandelt werden. Das hängt in erster Linie vom persönlichen Empfinden der betroffenen Person ab. Liegt kein ernsthafter medizinischer Befund vor, die Probleme beim Wasserlassen werden aber als gravierend empfunden, können alternative Verfahren das Leben erleichtern. 

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Mit zunehmendem Alter verlieren wir Männer Muskelmasse, die von unserem Körper dann in Fettgewebe umgewandelt wird. Wir verlieren also Gewebe, welches mehr Kalorien verbraucht. Bleibt es bei den alten Ernährungsgewohnheiten, kann dies schnell zu Übergewicht führen. 

Wir sollten also die Wechseljahre-Mann auch als Ansporn sehen uns mehr zu bewegen und unsere in der Vergangenheit lieb gewordenen ungesunden Essensgewohnheiten auf den Prüfstand stellen.

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