Männer in den Wechseljahren – Teil 3

Lesedauer 2 Minuten

Erektionsprobleme in den Wechseljahren

Kraft- und saftlos steht man seinen Mann!

Muskel, die nicht gebraucht werden, verkümmern und wer ständig unter Stress steht und im Kopf nicht abschalten kann, der muss sich nicht wundern, wenn bei ihm nichts mehr steht. Im Großen und Ganzen gibt nur zwei Gründe, keine Erektion zu bekommen. Entweder es liegt ein mechanisches oder ein psychisches Problem vor – Männerprobleme in den Wechseljahren!

Bei mechanischen Erektionsstörungen liegt oft eine Verletzung zum Beispiel an den Schwellkörpern im Penis vor. Die Schwellkörper werden bei einer Erektion mit Blut gefüllt, wodurch sich das Glied aufrichtet. Hat aber eines der beiden Schwellkörper z. B. ein „Loch“, so fließt das hineingepumpte Blut schneller wieder ab, als es hineinkommt. – Aus Erfahrung kann ich sagen, dass so ein Penisbruch sehr schmerzhaft ist. Zudem schlägt sich die Erektionsstörung auch auf die Psyche nieder. 

Bei psychischen Erektionsstörungen liegt das Problem im Kopf. Disstress, Angst, Dauerdruck auf der Arbeit oder in der Beziehung sind Faktoren, die sich negativ auf die eigene Lust auswirken können. Wer sich also beim Sex nicht entspannen und fallen lassen kann, boykottiert sich praktisch selber und verhindert im Kopf seine Erektion. Hier hilft oft nur der Gang zum Spezialisten, um die Barriere im Kopf zu beseitigen. Bei allen anderen Problemen hilft die Zeit und die Chemie.

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Potenzpillen können auch eine Strafe sein

Wie so oft im Leben, hat die chemische Industrie eher durch Zufall ein Mittel gefunden, das bei Männern vermehrt zu Erektionen führte. Das als „Viagra“ bekannt gewordene „Potenzmittel“ wirkt leicht im Corpus cavernosum recti, einem Schwellkörper im Bereich des Anus, Muskelentspannung, wodurch der Blutdurchfluss zu den Genitalien erleichtert wird und es zu einer Erektion kommen kann.

Auch die Chemie setzt bei Erektionsstörungen auf Entspannung. Darum sollten Männer in den Wechseljahren öfters einfach mal einen Gang zurückschalten, einfach mal loslassen und sich vielleicht mal bei einer Massage verwöhnen lassen. Dann sind die Chancen, dass es mit der Herzdame wieder im Bett klappt gleich viel größer.

Potenzmittel sind aber auch keine Selbstläufer. Ohne sexuelle Stimulation löst sie keine Erektion aus. Somit besteht also keine Gefahr, stundenlang mit einem gezogenen Schwert in der Gegend herumzulaufen. Potenzmittel sorgen lediglich für optimale Rahmenbedingungen und verkürzen nach einer Ejakulation die Erholungszeit. – Cool und vor allem praktisch in den Wechseljahren!

Den Preis für eine wiedergewonnene Standfestigkeit können u. a.

– Kopfschmerzen, 
– Gesichtsrötung, 
– Magenbeschwerden, 
– Schwindelgefühle,
– Rücken- und Muskelschmerzen und 
– eine Dauererektion sein.

Ebenso kann es zu Problemen mit der Partnerin kommen, die den plötzlich neuen Hunger ihres Mannes als belastend empfinden kann. Darum sind chemische Hilfsmittel wie „Viagra“ und Co. wohl dosiert einzusetzen. Vielleicht mit einer Wochenendreise in ein Wellnesshotel. 

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Wer rastet, der rostet und sitzen ist der neue Tot. Darum schreiben Sie uns in die Kommentare, wie Sie am Leben in den Wechseljahren des Mannes teilnehmen!

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