Kampfsport mit 50+

Lesedauer 5 Minuten

Gesundheitssport mit einem Schuss Nervenkitzel

Mit 50+ noch mit dem Sport anfangen, macht das Sinn? Diese Frage stellen sich wohl nur Nichtsportler, denn Sportler wissen, warum sie einem bewegungsintensiven Hobby nachgehen. Es ist u. a. der Spaß an der Bewegung, am sich „gut fühlen“ nach dem Training und der Gemeinschaft. Denn es gibt nichts schöneres, als mit gleichgesinnten intensive Momente zu erleben.

Außerdem ist Sport viel weniger anstrengen, als nichts zu tun. Denn sich aus einem Sessel hieven, durch die Gegend schleppen, kraftlos auf ein Sofa fallen lassen, noch schlechter wieder von Sofa hoch kommen, um anschließend ins Bett zu plumpsen, kostet viel mehr Kraft, als sich regelmäßig der Körperertüchtigung hinzugeben.

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Humor
Golfwitz 6

Aus diesen 3 Gründen sollten Sie Kampfsport betreiben

Sie haben sich entschieden Sport zu treiben, um fitter am Leben teilzunehmen? Sehr gut, dann empfehle ich Ihnen eine Selbstverteidigungssportart zu machen. – Ob Sie dafür mit 50+ nicht schon zu alt sind? Auf gar keinen Fall!

Man ist nie zu alt, etwas Neues zu beginnen. Auch nicht, wenn es sich um Kampfsport handelt. Gerade der ist doch für „schwächere“ gedacht. Allerdings sollten Sie Ihre sportlichen Ziele realistisch halten. Wenn Sie mit 50+ noch Boxweltmeister werden wollen, so müssen sie wohl oder übel akzeptieren, das jüngere Boxer dafür bessere Voraussetzungen mitbringen.

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Witz 10

Geistige Vitalität ist der erste Grund für eine Kampfsportart ab 50+

Wer Kampfsport betreibt, sieht sich immer folgenden Fragen gegenüberstehen:

  • Wie verhindere ich getroffen zu werden?
  • Wie kann ich meinen Partner am besten treffen?
  • Wie gleiche ich Altersdefizite am geschicktesten aus?

Die Antworten lauten: Mit Technik und Raffinesse

Ritter kämpft gegen einen Drachen - Kampfsport im Alter

Kampfsport hat ganz viel mit Technik bzw. Bewegungsabläufen zu tun. Hier ist vor allem geistige Arbeit von Trainierenden gefragt. Denn es bedarf schon einiger grauer Zellen, sich Bewegungsabläufe einzuprägen. – Nicht, dass diese Bewegungen schwierig wären. Sondern viel mehr, weil sie neu sind.

Sie erlernen eine neue Fähigkeit. Und das ist für den Kopf anstrengen. Ebenso wie für den Körper. Immerhin soll er Bewegungen machen, die er so noch nicht gemacht hat. Gleichzeitig belebt der Kampfsport auch den Geist, denn Plötzlich fängt der Kopf wieder an zu arbeiten. Schluss mit den festgefahrenen Denkmustern!

Für den Körper sind die durchzuführenden, neuen Bewegungen eine Wohltat, wenngleich sie sich am Anfang stark „verrostet“ anfühlen. Immerhin benutzen Sie Ihre Muskeln und Gelenke auf ungewohnte Weise.

Der Vorteil dieser vielen neuen Bewegungen sind ein positives Einwirken auf die Gesundheit, eine Kräftigung des Körpers und ein anstiegen des Wohlbefindens. Mit der Zeit ist man einfach wieder fitter und lebendiger. Der erste Grund für Kampfsport ab 50+ ist, dass dieser Sport den Geist wieder aktiviert und das körperliche Wohlbefinden steigert.

HumorKachel mit Witz

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Der zweite Grund Kampfsport mit 50+ zu beginnen ist …

… die Gemeinschaft. Egal, ob Sie im Verein oder in einer Sportgruppe /-schule trainieren. Immer sind gleichgesinnte Menschen mit dabei. Es gibt also immer mindestens ein gemeinsames Thema, worüber man sich nach dem Sport austauschen kann. Und man höre und staune: Sie sind nicht der einzige, der gerne in der Gemeinschaft schwitzt.

Zusammen arbeiten Sie an Ihrer Beweglichkeit, der Koordination, Ihrem Gleichgewichtsgefühl, was übrigens fürs Alter jenseits der Rente immer wichtiger wird (Sturzprophylaxe) und Ihrer Ausdauer. In der Gruppe steigern Sie so, mit dem verbessern Ihrer körperlichen Fähigkeiten, Ihr Selbstvertrauen und Ihr Selbstwertgefühl.

Der „Kick“ ist der dritte Grund, warum Sie mit 50+ noch mit Kampfsport anfangen sollten.

Kampfsport für körperliche und geistige Gesundheit

Wer glaubt, Kampfsport hat nur etwas mit Kämpfen zu tun, liegt falsch! Natürlich sind alle Kampfsportarten einmal aus kriegerischen Gründen entstanden, das bedeutet aber nicht, dass es nur ums kaputt machen geht, im Gegenteil. Die Asiaten waren bei der Entwicklung ihrer Kampfsport- /-kunstsysteme immer auch auf Harmonie bedacht. Körper und Geist, zerstören und heilen, anspannen und entspannen gehören zu jeder Kampfsportart dazu.

Ich selber betreibe mit 50+ historisches Freifechten, was einfach ausgedrückt nichts anderes ist, als das zwei Leute mit langen Eisenstangen (Schwertern) aufeinander einschlagen. Ritter spielen mit über 50 – cool. Da kommt Laune auf und es macht unheimlich viel Spaß.

Das ich zu den Ältesten gehöre, stellt keinen Nachteil da. Beim Fechten kommt es nicht alleine auf die Kraft, sondern auch auf Technik und Geschick an. Ein bisschen Vorausahnung und Täuschen gehören auch noch dazu. Was mir also an Kraft fehlt, mache ich durch Raffinesse wieder wett. 

Es kommt also darauf an, seine Möglichkeiten am besten einzusetzen. Das gilt übrigens für alle Kampfsportarten. Wenn Sie mit 70 also keinen Salti mehr machen wollen, weil der Blutdruck das nicht mitmacht, dann betreiben Sie Ihre gewählte Kampfsportart eben ohne. Der Sport verliert dadurch nicht seinen Reiz.

Witz 2

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Viele trainieren eine Kampfsportart auch nur wegen ihrer Bewegungen oder der Vorstellung, die sie von dieser Kampfkunst haben. Tai Chi und Karate sind dafür sehr gute Beispiele. Auch beim Freifechten gibt es unterschiedliche Trainingsmotivationen. Alle müssen erst einmal die Techniken, also die Bewegungsabläufe üben. Dann werden aus den Einzelübungen Partnerübungen. Je nach Lust und Laune wird hier dann schon einmal schneller trainiert – wenn man es kann.

Vielen reicht dieses Stadium des Fechtens schon aus, weil es den Körper kräftig, den Geist schult und viel Konzentration abverlangt, die Ausdauer fordert und schon ausreichend Nervenkitzel mit sich bringt. Für die ambitionierteren Fechter gibt es dann das langsame Freifechten mit limitierten Angriffe. Und hier trennt sich dann schon die Spreu vom Weizen. Man glaubt ja gar nicht, wie schwierig es sein kann, sich nur gegen zwei verschieden Angriffe verteidigen zu müssen. Vor allem, wenn diese dann noch in der Höhe variiert werden. Wer es richtig wissen will, der Kämpft ganz frei.

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Sie sehen also, wenn Sie eine Kampfsportart gewählt haben, bedeutet das nicht, das Sie am Ende auch in einem Ring landen und sich gegen einen viel geübteren Trainingspartner behaupten müssen. Spaß, Gesundheit und geistige Agilität sind die Devise.

Fazit:

Halten Sie sich fit für ein lebenswerteres Leben. Wer rastet, der rostet. Das hat schon meine Oma immer gesagt und ich finde, sie hat recht. Wir werden heute alle viel älter und uns bleiben noch gute 20 Jahre nach dem Renteneintritt, um das Leben zu genießen. Machen wir in der Zeit das, wozu wir Lust haben. Ein dahinsiechen ist dabei keine lohnenswerte Option.

Fangen Sie an, sich viel und abwechslungsreich zu bewegen, damit Sie bis ins hohe Alter fit und vital bleiben. Kampfsport bieten Ihnen dazu die ideale vielfallt. – Wir sehen uns auf der Matte.

Abschlussidee:

Sie können sich auch eine sehr viel jüngere Freundin suchen, die Sie im Alter Pflegt, wenn sie sich den solange mit Ihnen langweilen will bis Sie sterben!

Was machen Sie, um sich fit zu halben. Schreiben Sie uns etwas in die Kommentare.

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