Gesund durch die Wechseljahre des Mannes – Teil 2

Lesedauer 3 Minuten

Ein paar Veränderungen in den Wechseljahren – aber keine grundsätzliche Veränderung! 

Wir Männer können es nicht leugnen – auch wenn wir uns noch richtig fit fühlen, unser Körper verändert sich. Das macht er aber zum Glück nicht von heute auf morgen und wir haben genügend Zeit uns darauf einzustellen und auch erfolgreich entgegenzuwirken. 

Als ersten Übeltäter für die Veränderungen an unserem Körper ist das Hormon Testosteron zu identifizieren. Der Wert sinkt über die Jahre, kommt aber zum Glück nie vollständig zum Erliegen. Die damit für uns verbundenen Konsequenzen sind in Form von Erektionsstörungen und einer weniger ausgeprägten Libido zu spüren. 

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Aber ein sinkender Testosteronspiegel wirkt sich auch auf den Muskelaufbau aus. So sinkt im Laufe der Zeit die Muskelmasse des Mannes und kann einen ungesunden Kreislauf in Gang setzen. Denn Muskeln verbrennen mehr Energie als normales Körpergewebe. Tatsächlich sinkt die Muskelmasse ab einem bestimmten Alter um 0,5 % und wird leider durch Fettgewebe ersetzt. 

Aber auch dieser Prozess ist schleichend. D. h. wir merken zunächst nichts von den Veränderungen. Erst nach einiger Zeit stellen wir fest, dass unsere Hemden beim Waschen scheinbar eingelaufen sind, denn diese spannen plötzlich. Aber nicht die Waschmaschine ist das Problem, vielmehr hat sich unser Körper schleichend verändert. Denn mit großer Wahrscheinlichkeit liegt der Grund für die Veränderung in den Wechseljahre Mann. 

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Ein Rückgang der Muskulatur und ein steigender Körperfettanteil kann langfristig auch Folgen für das Herz-Kreislauf-System mit sich bringen. Hier gilt es, als Mann am Ball zu bleiben. Denn Probleme mit dem Kreislauf sind im Gegensatz zu vielen anderen Problemchen, die uns jenseits der 50 zwicken oder zwacken eben nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. 

Das bedeutet zum einen die Inanspruchnahme der von den Krankenkassen angebotenen Vorsorgeuntersuchungen. Diese sollten aber nicht nur einmalig stattfinden, sondern in den dafür vorgesehenen Abständen. Nur so kann der Arzt nämlich Veränderungen über die Jahre erkennen. Mit der gleichen Vorsorgeuntersuchung können Männer übrigens auch gleichzeitig ihren gesamten Körper abchecken lassen.

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Neben den oben genannten Erektionsstörungen jenseits der 50 gibt es noch die vielen von uns bekannten Probleme mit der Prostata. Durch die Vergrößerung kommt es zu einem Druck auf die Harnblase. Damit entsteht das vielen von uns bekannte Tröpfeln nach dem Toilettengang. Aber nicht nur das Tröpfeln ist nervig, auch müssen Männer jenseits der 50 häufiger auf Toilette. Schuld daran ist das verringerte Fassungsvermögen der Harnblase und der Rückgang der Kontraktionsfähigkeit des Harnschließmuskels. Dadurch werden wir Männer zu häufigeren Toilettengängen gezwungen. 

Für dieses Problem gibt es allerdings auch ein paar einfache Übungen. Wen die häufigen Gänge auf das stille Örtchen zu sehr nerven, der kann mit ein paar Beckenbodenübungen den Schließmuskel trainieren. Leichte Beschwerden können wir darüber hinaus noch mit ein paar einfachen Tricks in den Griff bekommen. Wer nachts oft aus dem Bett muss, der sollte vor dem Schlafengehen nicht zu viel trinken. Auch die Vermeidung von harntreibenden Getränken, wie Kaffee oder Alkohol hilft bei leichten Beschwerden. 

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Eine andere Veränderung unseres Körpers ist der schleichende Verlust der Haarpigmente. Dieser Prozess kann schon deutlich vor den Wechseljahren des Mannes eintreten und zeigt sich dann in einem ergrauten Haar. Für manche Männer jenseits der 50 ein Problem und für mindestens einen Bundeskanzler in der neueren Geschichte der Bundesrepublik auch Grund für ein Nachfärben grauer Haare. Aber für die meisten von uns ist es aber ein charmantes Zeichen von Weisheit, Ruhe und Gelassenheit. 

Mit dem Alter nimmt auch die Sehleistung im Nahbereich ab. Wenn also irgendwann die Arme nicht mehr lang genug sind, um problemlos die Zeitung oder ein Buch lesen zu können, ist der Zeitpunkt gekommen, ab dem der Optikerbesuch eine sinnvolle Alternative ist. Und wer in der Vergangenheit immer stolz auf seine Adleraugen war, wird in vielen Fällen auch ohne Brille im täglichen Leben auskommen. Lediglich für den Nahbereich ist dann eine Lesebrille notwendig. 

Weiterlesen – Teil 3Gesund durch die Wechseljahre – die richtige Medizin ohne Medikamente

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