Fit durch die Wechseljahre – Teil 2

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Wer ist der Übeltäter für die Wechseljahre Mann?

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Wie immer, wenn etwas nicht so richtig gut läuft, sind die Hormone schuld. Das ist bei Frauen nicht anders, wie bei uns Männern. Bei uns ist es der Testosteronspiegel, der sich über die Jahre minimal reduziert und damit auch Auswirkungen auf unsere Libido hat. Leider sind das aber nicht die einzigen Auswirkungen, die ein reduzierter Hormonspiegel auf uns hat. Die weitaus größeren Auswirkungen der Andropause Mann ist eine Veränderung des Körpers, speziell der vorhandenen Muskelmasse. 

Denn Testosteron ist auch am Aufbau und an der Erhaltung unserer Muskulatur beteiligt. Sinkt jetzt der Testosteronspiegel, dann sinkt auch unsere Muskelmasse. Und das Ergebnis sehen wir jetzt vor dem Spiegel. Dort wo früher Muskel war, wirkt das Gewebe schwach und die gefühlte körperliche Leistungsfähigkeit hat auch massiv gelitten – Mann fühlt sich nicht mehr so fit, wie früher. 

Und Gefahr droht jetzt auch noch aus der anderen Richtung. Weil weniger Energieverbrauchende Muskelmasse vorhanden ist, wird bei gleichbleibender Energieaufnahme mehr Fett abgelagert. Wir verlieren also nicht nur die Muskeln, die wir mit viel Schweiß aufgebaut haben, unser Körper bestraft uns auch noch indem er Fettgewebe anbaut. Aber die Andropause Mann ist kein Schicksal, dessen man sich ergeben muss. Jeder von uns hat genügend Möglichkeiten hier eine Änderung seines eigenen Lebensstils vorzunehmen. 

Fit Ü 60 – es ist eigentlich ganz einfach 

Da wäre als Erstes die Ernährung zu nennen. Hier sollte zunächst einmal jeder ehrlich zu sich selbst sein und in Gedanken mal an die Speisenabfolge der letzten Wochen denken. Da gab es mit Sicherheit die ein oder andere Sünde in Form von zu viel Fleisch, Fett und Kohlenhydraten. Ganz zu schweigen vom Alkoholgenuss. 

Wer es also ernst meint mit der Veränderung, der kann hier bereits die ersten Weichen stellen. Wie wäre bspw. mit zwei Tagen in der Woche in denen nur vegetarisches auf den Tisch kommt? Gleichzeitig sollten Sie auch weniger Kohlenhydrate zu sich nehmen. Und machen Sie daraus keinen Wettbewerb. Es reicht, wenn Sie zunächst mit kleinen Schritten etwas verändern wollen, um sich später wieder besser und fitter zu fühlen. 

Denn es geht in erster Linie darum Fit Ü 60 zu werden und zu bleiben. Wer den Bogen direkt am Anfang überspannt, der ist zu schnell frustriert und im schlimmsten Fall wird das erreichte wieder aufgegeben. 

Weiterlesen – Teil 3Sport – in jedem Alter die richtige Wahl

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