E-Bikes bringen schnell Schwung ins Leben – Teil 3

Lesedauer 5 Minuten

Die Qual der Wahl – ein paar Empfehlungen 

E-Bikes liegen voll im Trend und die Auswahl von günstig bis teuer ist mittlerweile riesig. Und es ist keine Seltenheit, dass nur gekauft werden kann, was auf Lager ist. Wer ein Wunsch E-Bike bestellen will, dem kann der Handel vor dem Hintergrund des Verkaufsbooms keine genauen Lieferzeiten nennen. Trotzdem sollen im Folgenden einige Räder vorgestellt werden. Dabei werden drei Trekking-Räder und zwei Mountain-Bikes vorgestellt. 

Die E-Bike Kandidaten

Als Erstes ist das Macina Tour 510 von KTM zu erwähnen. Das Rad fährt sich sowohl mit und ohne Motorunterstützung besonders einfach. Der Bosch-Motor ist hervorragend abgestimmt und sorgt für eine reibungslose Unterstützung beim Antritt. Mit einer Akku-Reichweite von 55 Kilometern und einer sehr schnellen Ladezeit liegt das Macina im Test ganz weit vorne.

Den zweiten Platz belegt das E-Courier PT 5 von Stevens. Mit einer Reichweite von 51 Kilometern ist der Akku etwas schwächer gegenüber dem Testsieger. Wegen der sportlichen Sitzhaltung ist das Rad auch insgesamt etwas weniger wendig. Beim Test viel darüber hinaus der Akkuwechsel das ein oder andere Mal etwas hakelig gewesen. Gegenüber den anderen Rädern besitzt das Rad eine 8-Gang-Nabenschaltung. 

Als letztes Rad in der Rubrik Trekking-Bikes ist das Premio Evo 10 Lite von Pegasus zu nennen. Wie alle anderen Räder auch besitzt das Bike einen 250 Watt Mittelmotor. Das Premio bietet eine sehr aufrechte Sitzposition und eine sehr hohe Fahrstabilität. Mit diesen Eigenschaften ist es für besonders lange Touren geeignet. Weniger angenehm war der Mittelmotor, der bereits bei geringer Unterstützung gut hörbar war, sowie die verhältnismäßig lange Ladezeit von sechs Stunden. 

Solero E8 von Pegasus

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Wer sich zunächst erst einmal mit einem E-Bike vertraut machen möchte und hier nicht zu viel investieren will, für den ist das Solero E8 von Pegasus eine echte Alternative. Das Rad hat bereits einen Bosch-Mittelmotor, der allerdings nur mit 250 Watt unterstützt. Stärkere Anstiege im Gelände dürften mit dem Rad spürbar werden. Auch der Akku mit einer Ladungskapazität von 400 Wh ist vergleichsweise gering. Dafür ist der Preis des Rades mit deutlich unter 2.000 Euro genau das richtige für den Einstieg. Das Trekking-Bike ist darüber hinaus mit einem robusten Gepäckträger ausgestattet. Geschaltet wird mit einer 8-Gang-Kettenschaltung, mit der auch Fahrten in hügelige Gelände gut unterstützt werden. Gegen Aufpreis kann auch ein stärkerer Akku mit 500 Wh ausgewählt werden. 

Wer sich mal etwas gönnen will – es soll ja Männer geben, die für ihre Räder mehr ausgeben, als für ein Auto – der sollte über das Trek Rail 9.9 nachdenken. Das Rad hat einen leistungsstarken Bosch Performance CX Motor und einer Akkuladekapazität von 625 Wh. Damit sind auch längere Touren im Gelände möglich. Das Rad macht dabei sowohl im Gelände als auch auf längeren Touren einen hervorragenden Eindruck. Dafür liegt der Preis schon deutlich in Richtung eines fünfstelligen Betrags – nicht unbedingt ein Schnäppchen. 

ENDEAVOUR 5.B ADVANCE Kalkhoff

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Optisch gelungen kommt das ENDEAVOUR 5.B ADVANCE von Kalkhoff daher. Das sportliche Trekking-Bike hat einen besonders leistungsstarken Akku von 625 Wh und auch der Motor unterstützt mit 250 Watt. Besonders hervorzuheben ist aber darüber hinaus die 12-Gang-Kettenschaltung. Insgesamt wurden für das Rad hochwertige Bauteile von Shimano verbaut. Dabei bestehen sowohl das Schaltwerk, die Kassette und auch der Schalthebel aus der Shimano-SLX-Serie. Gut gemacht ist auch der dezente Verbau des Akkus im Rahmen des Fahrrads. Dieser kann aber auch entfernt werden. Das ist bestens für längere Touren auch im bergigen Gelände geeignet und besticht durch eine hervorragende Verarbeitung. 

MACINA MILA von KTM

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Ein richtiges Arbeitstier ist das MACINA MILA von KTM. Denn neben dem stärksten Motor von Bosch, der Performance Line CX, hat das Rad auch einen Akku mit einer Kapazität von 1000 Wh. Damit ist das Rad für bergiges Gelände ebenso gut geeignet, wie für sehr lange Tagestouren. Zwar ist die Ladezeit des Akkus mit 4,2A Stunden bis 50 % recht lang, allerdings reicht der bärenstarke Akku auch für lange Touren. Aber nach einer Nacht ist der Akku wird zu 100% geladen und bereit für eine neue Tour. Das Rad besitzt ebenfalls eine hochwertige Schaltgruppe von Shimano und ist mit einer 11-Gang-Kettenschaltung ausgerüstet. Zwar kostet so viel Leistung auch seinen Preis, der bei diesem Rad deutlich über 4.000 Euro liegt. Dafür erhält man aber ein echtes Spitzenrad. 

Copperhead EVO 2 von Bulls

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Wenn es ins Gelände gehen soll, dann ist ein Mountain-Bike die richtige Alternative. Das wichtigste Kriterium für ein gutes E-Moutain-Bike ist dabei der Motor. Hier sollte es schon ein Performance Line CX sein. Für einen günstigen Preis erhält man hier schon das Copperhead EVO 2 von Bulls. Das Rad hat einen Alu-Rahmen und eine 10-Gang-Kettenschaltung. Allerdings ist der Akku mit 400 Wh etwas klein dimensioniert, was längere Fahrten im Gelände schwieriger machen dürfte. Für Einsteiger ist das allerdings genau richtig, um erste ernsthafte Ausfahrten im Gelände zu unternehmen. 

Adventure Evo AM von Bulls

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Profis unter uns Bestager setzen bei einem Mountain-Bike auf ein Fully. Bei diesen Rädern ist sowohl das Vorder- wie das Hinterrad gefedert. Mit dem Bulls Adventure Evo AM ist man auf der sicheren Seite. Zum einen hat das Rad einen leistungsstarken Motor aus der Performance Line CX. Zum zweiten erfüllt auch der Akku mit einer Kapazität von 1000 Wh die Anforderungen einer langen Fahrt im Gelände. Die Schaltgruppe stammt von Shimano. Als Schaltwerk gibt es eine Shimano XT und die Schalthebel gehören der SLX-Baugruppe an. Mit 12—Gängen und großen Abstufungen auf den Ritzeln kann man auch ohne Stromversorgung steile Anstiege meistern. 

Deutlich günstiger kommt in diesem Fall das Radon Render daher. Hier unterstützt ebenfalls ein Bosch Performance CX Motor mit gleich großem Akku wie beim Trek-Bike. Abstriche muss man gegenüber dem Trek in Bezug auf einen verkürzten Federweg machen, was sich bei schnellen Downhill-Fahrten bemerkbar machen kann. Dafür ist das Radon für knapp 4.000 Euro ein echtes Schnäppchen. 

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