E-Bikes bringen schnell Schwung ins Leben – Teil 1

Lesedauer 3 Minuten

Mit einem E-Bike wieder in Bewegung kommen 

Die vergangenen Jahre waren für die Produzenten von Fahrrädern und E-Bikes von nahezu paradiesischer Natur. Zwar liegen für 2020 noch keine neuen Absatzzahlen vor, aber es darf davon ausgegangen werden, dass die Rekordzahlen aus dem Jahr 2019 in jedem Fall eingestellt werden. 

So lagen die Verkäufe in 2019 um 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In absoluten Zahlen bedeutete das einen Absatz von 1,36 Mio. Rädern. Das E-Bike liegt also voll im Trend. Was aber sind die Hintergründe für diesen Boom? Fahrradfahren liegt schon lange im Trend, aber mit den E-Bikes starten jetzt immer mehr Best-Ager durch. 

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Ein Grund ist bspw. ein gestiegenes Umweltbewusstsein. Früher war das Auto ein echtes Statussymbol. Aber mit dem E-Bike haben viele von uns die Chance ohne Schweißtropfen problemlos die Arbeitsstelle zu erreichen. Dazu wird das E-Bike auch immer mehr für Fahrten bis 15 Kilometer eingesetzt – einfach, weil es angesagt ist. 

Ein anderer Aspekt ist die Gesundheit. Mit dem E-Bike finden immer mehr von uns Männern Ü50 die Freude an der Bewegung. Der Vorteil liegt dabei auf der Hand. Mit der Motorunterstützung können längere Touren unternommen werden und auch hügeliges Gelände ist kein Problem mehr. 

Hinzu kommt, dass Radfahren grundsätzlich gelenkschonend ist. Während beim Joggen die Knie das gesamte Körpergewicht mehrfach aushalten müssen, ist die Belastung beim Radfahren deutlich geringer. Wer also mit Arthrose und daraus resultierenden Gelenkschmerzen zu tun hat, der ist auf dem Bike genau richtig. 

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Beim E-Bike kommt jetzt noch die Kreislaufschonende Komponente hinzu. Denn insbesondere bei Touren gegen den Wind oder bei einem längeren Anstieg kann konventionelles Radfahren so seine Herausforderungen an den Kreislauf mit sich bringen. Aber wer glaubt, dass E-Bike ein selbstfahrendes Erlebnis ist, der hat sich getäuscht. 

Wer beim E-Bike aufhört zu treten, der bleibt nach wenigen Metern stehen, denn ein E-Bike bewegt sich nur dann, wenn wir unsere Muskeln einsetzen. Die Entscheidung für ein E-Bike ist also eine bewusste Entscheidung für mehr Bewegung und ein gesünderes Leben. 

E-Bikes vs. konventionellem Fahrrad – was macht den Unterschied? 

Dieser Vergleich mutet zunächst etwas seltsam an, denn immerhin ist der Unterschied sichtbar. Das eine Rad hat einen Motor zur Unterstützung, das andere eben nicht. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Zunächst sind E-Bike um einiges schwerer gegenüber einem konventionellen Rad. Das hat schon mal Auswirkungen auf den Transport. 

Wer bisher seine konventionellen Räder auf dem Dachgepäckträger transportiert hat, wird umdenken müssen und sich besser einen Radträger für die Anhängerkupplung zulegen. Aber auch in puncto Fahreigenschaften verhalten sich E-Bikes etwas anders. 

Zum einen haben die Räder einer stärkeren Bremsanlage, zum zweiten ist auch die Bereifung etwas robuster ausgelegt. Hinzu kommt, dass der Akku und der Motor den Schwerpunkt des E-Bikes verändern können. Wer kurz mal von einem konventionellen auf ein E-Bike wechselt, der wird den Unterschied schnell spüren. 

In Bezug auf die Geschwindigkeit gibt es bei den E-Bikes eine natürliche Grenze. Wer schneller als 25 Km/h unterwegs sein möchte, der muss diese Geschwindigkeit mit eigener Muskelkraft erreichen. E-Bikes sind aus verkehrs- und versicherungstechnischen Gründen nur bis zu dieser maximalen Geschwindigkeit zugelassen. 

Wer schneller mit Unterstützung eines Elektromotors unterwegs sein will, der kann sich ein S-Pedelec oder E-Bike 45 zulegen. Damit wird eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 45 Km/h unterstützt. Diese Fahrräder müssen aber versichert sein und der Fahrer muss einen Helm tragen. Hinzu kommt, dass zum Fahren eine Fahrerlaubnis benötigt wird, die aber mit einem normalen KFZ-Führerschein abgedeckt ist. 

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Weiterlesen – Teil 2Was macht ein gutes E-Bike aus?

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